Hintergrund
Ich bin DevSecOps-Ingenieur am Anfang meiner beruflichen Laufbahn und habe ein starkes Interesse an Open-Source-Software, Automatisierung, Infrastruktur, Sicherheit und Datenschutz.Durch ein Praktikum während meiner Schulzeit kam ich zum ersten Mal mit Computern in Berührung, was mich schließlich dazu brachte, Informatik zu studieren. Während mir mein Studium eine solide Grundlage verschaffte, stammt das meiste, was mir heute tatsächlich Spaß macht und was ich nutze, aus dem Aufbau eigener Systeme. Insbesondere während der COVID-Zeit begann ich, mich mit Dingen zu beschäftigen, die weit über den Lehrplan hinausgingen.
Mein Studium vertiefte ich in der IT Sicherheit und der Systementwicklung. Parallel entdeckte ich in der Praxis auch meine Begeisterung für Zertifizierungen, Standards und Prozesse als Möglichkeit, qualitativ hochwertige und sichere Systeme zu entwickeln und betreiben.
Wie alles begann
Ich begann mich für Self-Hosting und IT-Sicherheit zu interessieren und experimentierte zu Hause mit Open-Source-Tools. Zu dieser Zeit basierten die meisten mir bekannten Umgebungen auf den proprietären Ökosystemen der Hyperscaler, aber mich faszinierten die Flexibilität und Transparenz von Open Source.Ich fragte mich daher: Wie weit kann ich mit Open-Source-Tools kommen?
Diese Frage startete mit Linux, Docker und Nextcloud für eine Dateiverwaltung, führte mich zu Keycloak als Nutzerverwaltung, dann zum Betrieb von DNS-Servern und Firewalls mit pfSense. Als meine Setups wuchsen und die manuelle Verwaltung langweilig wurde, lernte ich Ansible, Terraform, Proxmox und schließlich Kubernetes.
Neben dieser persönlichen Reise habe ich als Werkstudent in verschiedenen IT-Funktionen gearbeitet, beispielsweise als Softwareentwickler und Plattformingenieur. In diesen Funktionen lernte ich eine Reihe von realen Systemen kennen und konnte meine Ideen ausleben.
Was mir Freude bereitet
Am meisten Spaß macht es mir, praktische Probleme zu lösen, indem ich vorhandene Software auf sinnvolle Weise kombiniere. Ich finde es spannend herauszufinden, wie Systeme zusammenpassen, wo sie versagen und wie man sie zuverlässiger, sicherer und einfacher zu bedienen machen kann.Ich habe kein Problem damit, Zeit mit Debugging, Iterationen und schrittweisen Verbesserungen zu verbringen. Für mich bedeutet gute Technik nicht, alles neu zu erfinden, sondern Systeme so gut zu verstehen, dass man fundierte Entscheidungen treffen und Kompromisse eingehen kann.
Abschließend freue ich mich, dieses Wissen zu teilen und von anderen zu lernen. Ich bin gerne aktiv in meinem Netzwerk, halte Vorträge und besuche Veranstaltungen.